Belana-Kartoffeln: Die vielseitige, festkochende Sorte für Salat, Braten und Lagerung
Belana-Kartoffeln gehören zu den beliebtesten festkochenden Sorten in Deutschland. In diesem Artikel erfahren Sie Herkunft, Eigenschaften, Anbau-Tipps, Lagerung und wie Sie die Belana in der Küche am besten einsetzen — kompakt, praktisch und suchmaschinenoptimiert.
Was sind Belana-Kartoffeln?
Die Belana ist eine frühe bis vorwiegend frühe, festkochende Speisesorte mit gelbem Fruchtfleisch und feiner Schale. Sie wurde von Saatzuchtbetrieben gezüchtet und seit ihrer Einführung wegen ihres mild-butterigen Geschmacks und der guten Textur schnell sehr populär. Belana-Kartoffeln eignen sich besonders gut als Salatkartoffel, Beilage oder für Brat- und Ofengerichte.
Wichtige Eigenschaften auf einen Blick
- Kochtyp: festkochend — behält Form beim Kochen
- Farbe: gelbes Fruchtfleisch, meist glatte bis leicht genetzte Schale
- Erntezeit: früh, ab ca. August bei Frühkultur
- Geschmack: fein-aromatisch, leicht buttrig
- Lagerfähigkeit: gut, mit ausgeprägter Keimruhe (längere Lagerfähigkeit möglich)
- Einsatz: Salat, Braten, Beilage, Ofenkartoffeln
Warum Belana wählen? Geschmack und Verwendung
Belana-Kartoffeln sind wegen ihrer festen Konsistenz und des feinen Aromas sehr geschätzt. Im Kartoffelsalat behalten sie ihre Form und werden nicht mehlig, was sie zur idealen Wahl für klassische Kartoffelsalate macht. Auch als Bratkartoffel oder in der Pfanne bleiben sie knackig und bekommen eine schöne Kruste. Durch das gelbe, buttrige Fruchtfleisch sind sie zudem geschmacklich sehr angenehm.
Anbau: Standort, Pflanzzeit und Pflege
Für Hobbygärtner sind Belana-Kartoffeln recht pflegeleicht:
- Pflanzzeit: April (je nach Region und Bodentemperatur). Frühe Pflanzung für vorzeitige Ernte möglich.
- Standort: sonnig bis halbschattig, lockerer, gut durchlässiger Boden
- Abstand: Reihenabstand ca. 60–70 cm, Pflanzabstand 25–35 cm
- Düngung: gut organisch vorbereiteter Boden, bei Bedarf Kompost oder Hornspäne
- Häufeln: mehrfaches Anhäufeln fördert Knollenbildung und schützt vor Grünfärbung
Belana zeigt oft eine gute Keimruhe, das heißt die Pflanzkartoffeln treiben gleichmäßig und sind für Hobbygärtner leicht zu handhaben.
Ernte und Lagerung
Die Ernte erfolgt je nach Pflanztermin ab August (frühe Ernte) bis Herbst. Für Lagerungskartoffeln sollte man reifere Knollen auswählen und die Ernte nicht zu früh durchführen. Nach der Ernte die Knollen einige Stunden trocknen lassen, dann vorsichtig säubern (nicht schrubben) und an einem kühlen, dunklen und gut belüfteten Ort lagern. Belana lässt sich relativ gut lagern — Keimruhe ist von Vorteil für längere Lagerzeiten.
Resistenzen und mögliche Krankheiten
Keine Sorte ist vollständig resistent, aber Belana zeigt in Zuchtbeschreibungen gute Eigenschaften gegenüber Keimruhe und oftmals befriedigende Toleranzen gegenüber gängigen Kartoffelkrankheiten. Trotzdem sollte auf Fruchtfolge, gesunden Pflanzenschutz und sauberes Saatgut geachtet werden, um Kraut- und Knollenkrankheiten (z. B. Krautfäule) zu vermeiden.
Belana vs. andere festkochende Sorten
- Linda: Linda war lange eine der Standard-Salatkartoffeln; Belana gilt als Nachfolger mit ähnlichem, aber oft feinerem Aroma.
- Annabelle: Beide sind festkochend; Belana punktet bei vielen mit etwas besserer Lagerfähigkeit und feinerem Geschmack.
- Salatkartoffeln allgemein: Belana gehört zu den beliebtesten Salatkartoffeln in Deutschland wegen Textur und Geschmack.
Koch-Tipps und einfache Rezepte
Belana-Kartoffeln entfalten ihren Geschmack besonders gut bei folgenden Zubereitungen:
- Klassischer Kartoffelsalat: mit Brühe, Öl, Essig, Senf, Zwiebeln und frischen Kräutern — Belana bleibt formstabil.
- Bratkartoffeln: in dünne Scheiben schneiden, in Butterschmalz oder Öl knusprig braten.
- Ofenkartoffeln: halbieren, mit Öl, Rosmarin und Salz im Ofen rösten.
- Einfacher Tipp: Beim Kochen Salz ins Wasser geben und die Kartoffeln nicht zu lange kochen, damit sie fest bleiben.
Wo kann man Belana-Kartoffeln kaufen?
Belana-Kartoffeln sind sowohl als Speisekartoffeln im Handel als auch als Pflanzkartoffeln bei Saatguthändlern erhältlich. Anbieter wie regionale Hofläden, Online-Versender und Sortenzüchter führen die Sorte häufig. Für detaillierte Sortenbeschreibungen empfiehlt sich ein Blick auf die Herstellerseiten (z. B. Wikipedia oder Europlant).
Fazit: Für wen eignen sich Belana-Kartoffeln?
Belana-Kartoffeln sind eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine festkochende, geschmackvolle und vielseitige Kartoffelsorte suchen — ob Hobbygärtner, Hobbykoch oder Profi. Ihre Stärken liegen in Salaten, als Beilage, zum Braten und für Ofengerichte. Mit guter Lagerfähigkeit und einfacher Handhabung beim Anbau ist Belana eine empfehlenswerte Sorte für den heimischen Garten und die Küche.
Probieren Sie Belana-Kartoffeln beim nächsten Einkauf oder im Garten — und genießen Sie das feine, buttrige Aroma in Ihrer Lieblingszubereitung.
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