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Wärmend, erdig, scharf: Rote-Bete-Suppe mit Meerrettich – Das Rezept & Profi-Tipps

Lukas Fuchs vor 1 Monat Suppen und Eintöpfe 3 Min. Lesezeit

Die Kombination aus der tiefroten Erdigkeit der Roten Bete und der scharfen Frische von Meerrettich ist ein Geschmackserlebnis, das Herz und Sinne wärmt. In diesem Artikel findest du ein einfaches Rezept, Variationen, Gesundheitsinfos und praktische Küchen-Tipps für die perfekte Rote-Bete-Suppe mit Meerrettich.

Warum Rote Bete und Meerrettich so gut zusammenpassen

Rote Bete bringt eine erdige Süße und eine satte Farbe, Meerrettich dagegen eine scharfe, leicht senfartige Schärfe. Zusammen entsteht ein harmonisches Wechselspiel: die Süße der Wurzel wird durch die Schärfe kontrastiert, die Suppe gewinnt Tiefe und Charakter. Diese Kombination eignet sich besonders für Herbst und Winter, ist aber dank leichter Variationen das ganze Jahr über beliebt.

Zutaten für 4 Portionen

  • 600 g frische Rote Bete (geschält und gewürfelt) oder vorgekochte Rote Bete
  • 200 g Kartoffeln (für Bindung)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Apfel (säuerlich, z. B. Boskop) – optional für Frische
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 2 EL Rapsöl oder Butter
  • etwa 2–3 EL frisch geriebener Meerrettich oder 1–2 EL vorbereiteter Meerrettich aus dem Glas (je nach gewünschter Schärfe)
  • 100 ml Sahne oder pflanzliche Alternative (optional)
  • Salz, Pfeffer, 1–2 EL Zitronensaft
  • frische Kräuter zum Garnieren (Dill oder Schnittlauch)

Schritt-für-Schritt: So gelingt die Suppe

  1. Zwiebel fein würfeln und in einem großen Topf in Öl oder Butter glasig dünsten.
  2. Rote Bete, Kartoffeln und (optional) Apfel hinzufügen, kurz mitdünsten.
  3. Mit der heißen Gemüsebrühe aufgießen, so dass alles bedeckt ist. Aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 20–25 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer pürieren, bis sie schön sämig ist. Optional durch ein feines Sieb streichen für eine besonders glatte Textur.
  5. Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  6. Den Meerrettich erst kurz vor dem Servieren in die Suppe rühren oder als Klecks obendrauf geben – so bleibt die Schärfe frisch und intensiv.
  7. Mit Dill oder Schnittlauch bestreuen und servieren.

Varianten & kreative Ideen

  • Vegan: Sahne durch Hafersahne oder Kokoscreme ersetzen.
  • Mit Apfel & Ingwer: Ein Stück Ingwer beim Dünsten für zusätzliche Wärme; Apfel gibt Frische.
  • Orangen-Note: Saft und Abrieb einer Bio-Orange am Ende für fruchtige Balance (siehe Beispiel: Orangen-Variante).
  • Garnitur-Ideen: Meerrettichschaum, Crème fraîche, geröstete Haselnüsse, geräucherter Lachs oder knusprige Speckwürfel.
  • Würzige Variation: Kreuzkümmel, Koriander oder Piment im Sud mitköcheln lassen (Orientalische Note, ähnlich wie bei einigen Rezepten auf Vitaquell).

Tipps zur Verwendung von Meerrettich

  • Frisch geriebenen Meerrettich kurz vor Gebrauch zugeben – seine Schärfe verfliegt relativ schnell beim Erhitzen.
  • Vorgefertigter Meerrettich aus dem Glas ist milder und praktisch, aber oft weniger aromatisch.
  • Bei empfindlichem Magen lieber weniger Menge verwenden oder mit Sahne/Pflanzencreme moderieren.

Gesundheitliche Vorteile

Rote Bete enthält Nitrate, die die Durchblutung und Ausdauer unterstützen können, sowie Folsäure, Vitamin C und Antioxidantien (Betalaine). Meerrettich hat ätherische Öle (Isothiocyanate), die antibakterielle Eigenschaften haben und die Verdauung anregen können. Dennoch: Menschen mit Schilddrüsenproblemen oder empfindlichem Magen sollten Meerrettich nur in Maßen genießen.

Lagerung und Meal-Prep

  • Im Kühlschrank hält sich die fertige Suppe 2–3 Tage. Meerrettich am besten separat aufbewahren, damit die Schärfe nicht zu stark verfliegt.
  • Zum Einfrieren die Suppe ohne Sahne einfrieren. Nach dem Auftauen Sahne frisch einrühren und Meerrettich ergänzen.

Serviervorschläge & Beilagen

  • Frisches Sauerteigbrot oder Roggenbrot passen sehr gut.
  • Ein Klecks Crème fraîche oder Joghurt mildert die Schärfe und gibt schöne Optik.
  • Als Vorspeise eignen sich kleine Portionen mit einem Topping aus Räucherlachs und Dill.

Häufige Fragen (FAQ)

1. Kann ich vorgekochte Rote Bete verwenden? Ja, das spart Zeit. Geschmack und Textur sind ähnlich, ggf. weniger Kochwasser hinzufügen.

2. Wie scharf wird die Suppe? Die Schärfe hängt vom Meerrettich ab. Frischer Meerrettich ist intensiver; lieber erst am Ende dosieren und probieren.

3. Eignet sich die Suppe für Gäste? Definitiv — mit passenden Garnituren (z. B. Meerrettichschaum, Kräutern, gerösteten Nüssen) wird sie schnell festlich.

Weiterführende Rezepte & Inspiration

Wenn du Varianten ausprobieren möchtest, findest du viele Anregungen bei Rezeptseiten wie Chefkoch oder regionalen Bio-Blogs (Brodowin). Diese Seiten zeigen unterschiedliche Techniken, Gewürzkombinationen und kreative Garnituren.

Fazit

Rote-Bete-Suppe mit Meerrettich ist eine einfache, aber charaktervolle Suppe, die mit wenigen Zutaten viel Geschmack bietet. Ob als wärmende Mahlzeit im Winter, als delikate Vorspeise oder als Meal-Prep für die Woche — mit den genannten Tipps gelingt dir eine ausgewogene Balance zwischen Erdigkeit und Schärfe.

Probier die Basisversion zuerst aus und variiere dann mit Apfel, Orange, Ingwer oder Räucherfleisch — so findest du deine perfekte Komposition.

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